46-Jähriger mit 1,89 Promille verunglückt in Lehnitz – Feuerwehr rettet Eingeklemmten, Kind nur leicht verletzt
Betrunkener Autofahrer prallt in Lehnitz gegen Baum – Neunjähriges Kind nur leicht verletzt
Nach einem schweren Verkehrsunfall in der Magnus-Hirschfeld-Straße musste die Feuerwehr einen eingeklemmten Autofahrer aus seinem Fahrzeug retten. Ein mitfahrendes Kind wurde glücklicherweise nur leicht verletzt
Betrunkener Autofahrer prallt in Lehnitz gegen Baum – Neunjähriges Kind nur leicht verletzt
Lehnitz. Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich in der Nacht zum Samstag (20. Juni 2026) in der Magnus-Hirschfeld-Straße im Oranienburger Ortsteil Lehnitz ereignet. Ein 46-jähriger Autofahrer wurde dabei schwer verletzt, ein neunjähriges Kind kam mit leichten Verletzungen davon.
Nach Angaben der Polizei war der 46-Jährige gegen 0:15 Uhr mit seinem Pkw unterwegs, als er in einer Rechtskurve aus bislang ungeklärter Ursache die Fahrbahn verließ und frontal gegen einen Baum prallte. Beim Eintreffen der Rettungskräfte befand sich das Kind bereits außerhalb des Fahrzeugs. Der Fahrer war hingegen in dem stark beschädigten Pkw eingeklemmt.
Die Feuerwehr Lehnitz sowie die hauptamtlichen Kräfte der Stadt Oranienburg leiteten umgehend die Rettungsmaßnahmen ein. „Die erste Lage war, dass eine Person aus dem Pkw schon befreit war und eine Person noch eingeklemmt war“, erklärte der stellvertretende Stadtwehrführer Cornel Gratz. Während das Kind medizinisch betreut wurde, bereiteten die Einsatzkräfte die technische Rettung des Fahrers vor.
Um den Schwerverletzten möglichst schonend aus dem Fahrzeug zu befreien, setzten die Feuerwehrleute hydraulisches Rettungsgerät ein. Dafür musste unter anderem die B-Säule des Pkw entfernt werden. „Wir mussten die B-Säule aus dem Fahrzeug trennen, um die Person patientengerecht zu retten und weitere Verletzungen, insbesondere im Bereich der Wirbelsäule, zu vermeiden“, sagte Gratz.
Nach der erfolgreichen Rettung wurde der schwer verletzte Fahrer mit einem Rettungshubschrauber in ein Berliner Krankenhaus geflogen. Das neunjährige Kind erlitt nach Polizeiangaben lediglich leichte Verletzungen. Es wurde vor Ort ambulant behandelt und konnte anschließend wieder entlassen werden.
Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten Alkoholgeruch beim Fahrer fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,89 Promille. Gegen den 46-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen gehören laut Gratz zwar nicht zum täglichen Einsatzgeschehen, kommen jedoch regelmäßig vor. „Ein- bis zweimal im Monat kommt das schon vor und gehört zum Einsatzspektrum der Feuerwehr“, erklärte der stellvertretende Stadtwehrführer.
Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die Magnus-Hirschfeld-Straße zeitweise gesperrt. Nach Abschluss der technischen Rettung übernahm die Ortsfeuerwehr Lehnitz die Aufräumarbeiten an der Unfallstelle und stellte die Straße anschließend wieder für den Verkehr frei.
Die Ermittlungen der Polizei zum genauen Unfallhergang dauern an.