Crash bei Luckau fordert 3 Tote
Drei Tote bei schwerem Verkehrsunfall: Insassen sterben noch vor Ort - Unfallwracks kaum noch zu erkennen! - Motorblöcke herrausgerissen - Trümmerteile überall verteielt - OTon Polizei verfügbar
Rettungshuschrauber, Kriminalpolizei, Unfallgutachter
3175. LK DS, Luckau: Rettungswagen und Polizei wurden am Sonntag gegen 11:20 Uhr zu einer Kollision zwischen zwei PKW auf die Bundesstraße 102 gerufen. Aus bisher ungeklärter Ursache waren auf der Zöllmersdorfer Dorfstraße ein PKW VW und ein TOYOTA frontal kollidiert. Durch den Zusammenstoß wurden drei Insassen im Alter von 24, 70 und 74 Jahren schwer verletzt und verstarben noch am Unfallort. Eine verletzte 21-jährige Beifahrerin wurde zur weiteren medizinischen Behandlung ihrer schweren Verletzungen per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die genauen Umstände der Kollision sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Zur Unfallaufnahme wurde die DEKRA hinzugezogen. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden sichergestellt. Der Gesamtschaden wurde auf rund 28.000 Euro geschätzt. Die Bundesstraße war bis 16:30 Uhr komplett gesperrt. (pol)
Hinweis: Die Angaben zu drei Todesopfern wurden zunächst zurückgehalten. Die Polizeidirektion Süd hatte uns darüber in Kenntnis gesetzt, dass noch nicht alle Angehörigen über die Geschehnisse informiert seien. Inzwischen sind die Informationen freigegeben – nach Angaben der Polizeidirektion Süd sind mittlerweile alle Angehörigen unterrichtet.
(Stand: 21:20)
Luckau. Auf der Bundesstraße 102 zwischen Ukro und Zöllmersdorf bei Luckau hat sich am Sonntagvormittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Gegen 11:23 Uhr wurden die Feuerwehren der Stadt Luckau, der Rettungsdienst sowie zwei Rettungshubschrauber alarmiert. An dem Unfall waren nach Informationen vor Ort zwei Pkw beteiligt.
Drei Personen starben noch am Unfallort – die Opfer waren 24, 70 und 71 Jahre alt, wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte. Die Rettungskräfte konnten trotz großer Bemühungen nichts mehr für sie tun. Eine weitere, 21 Jahre alte Person wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Das Trümmerfeld an der Unfallstelle war großflächig. Augenscheinlich wurden Fahrzeugteile aus den Pkw gerissen und umhergeschleudert; durch die Wucht des Aufpralls wurden zudem die Motorblöcke aus den Fahrzeugen herausgerissen. Anhand der Unfallmechanik waren augenscheinlich hohe Geschwindigkeiten im Unfallablauf zu erkennen.
Die B102 war während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten über mehrere Stunden voll gesperrt – die Sperrung dauerte bis etwa 17:00 Uhr an.
Neben Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Kriminalpolizei, Luftrettung und einem Unfallgutachter der DEKRA war auch die Notfallseelsorge mit mehreren Einsatzkräften vor Ort, um Zeugen und Einsatzkräfte zu betreuen. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.