Rettung
· Leinfelden-Echterdingen
·
· 2 Min
Druckanstieg im Sauerstofftank eines Transporter im Wohngebiet, 88 Anwohner in der Nacht evakuiert, Feuerwehr & DRK stundenlang im Einsatz
ECHTERDINGEN: Hinweis, 3-4 Bilder mit Gesichter der Anwohner sind unverpixelt, bei Verwendung dementsprechend unkenntlich machen.
Pressemeldung Polizei Reutlingen:
Leinfelden-Echterdingen (ES) (ots) - Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei sind am Donnerstagabend, ab 19.45 Uhr, in den Ortsteil Echterdingen gerufen worden. Einer Anwohnerin war aufgefallen, dass an einem Transporter, welcher in der Moltkestraße abgestellt und auf ein Sanitätshaus zugelassen ist, Gas ausströmte. Die Einsatzkräfte stellten vor Ort fest, dass aus einem Gasbehälter, welcher 800 Liter flüssigen Sauerstoff fasst, Gas austrat. Da sich zudem der Behälterdruck stetig erhöhte, wurden die angrenzenden Straßen weiträumig abgesperrt. Die Wohnhäuser um den Standort des Fahrzeugs wurden geräumt und 88 Bewohner kamen im nahegelegenen Feuerwehrhaus unter. Sie wurden dort für etwa zwei Stunden von Einsatzkräften des DRK versorgt. Ab Mitternacht wurde der Sauerstoff kontrolliert abgelassen, wodurch der Behälterdruck gesenkt werden konnte. Gegen 01.30 Uhr bestand keine Gefahr mehr, sodass die Bewohner in ihre Häuser zurückkehren konnten. Möglicherweise lag ein technischer Defekt am Ventil des Gasbehälters vor. Die Ermittlungen diesbezüglich dauern an. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.
Pressemitteilung Feuerwehr Landkreis Esslingen:
Unkontrollierter Austritt von Sauerstoff an einem Transporter in
Leinfelden-Echterdingen – 88 Personen evakuiert
Am Abend des 15.02.2018 wurde die Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen zu
einem unklaren Gasaustritt bei einem Transporter alarmiert.
Am Einsatzort stellte sich die Lage als unkontrollierter Austritt von flüssigem
Sauerstoff dar. Die Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen sperrte den
Gefahrenbereich weiträumig ab und forderte einen Fachberater Chemie des
Landkreises Esslingen an.
Nach Rücksprache mit diversen Fachunternehmen und Beratung durch TUIS
konnte keine eindeutige Vorgehensweise zur Verminderung des Druckes im
Sauerstoffbehälter bestimmt werden.
Der Behälter beinhaltete nach Angaben des Fahrers eine Menge von rund
800 Liter Flüssigsauerstoff.
Dieser Stoff trat über ein Überdruckventil unkontrolliert aus und der Druck
innerhalb des Behälters stieg weiter an.
Aufgrund dieser Lage entschied sich Einsatzleiter Timo Balbach die
angrenzenden Häuser der Moltkestraße sowie der Ludwig-Dürr Str., der
Lilienthalstr. und der Hugo Eckener Str. zu evakuieren.
Die Räumung wurde seitens der Polizei und der DRK Bereitschaft
Leinfelden-Echterdingen mit Unterstützung der Feuerwehr vorgenommen.
Insgesamt wurden 88 Anwohner (davon 8 Kinder) über eine Zeit von ca. 2,5
Stunden im Feuerwehrhaus Echterdingen betreut.
Nach Eintreffen eines Firmenmitarbeiters wurde die weitere Vorgehensweise
unter den beteiligten Organisationen abgestimmt.
Durch Vorgehen eines Atemschutztrupps und einem C-Rohr wurde die
Einsatzstelle gesichert. Des weiteren wurde zur schnelleren Verteilung des
austretenden Sauerstoffes ein Wasserlüfter eingesetzt.
Der Firmenmitarbeiter öffnete kontrolliert ein Überdruckventil. Somit konnte
der erhöhte Druck innerhalb des Behälters schnell reduziert werden.
Nach Rücksprache mit der Polizei wurde das Fahrzeug in einen gesicherten
Bereich außerhalb des Ortes gefahren und dem Betreiber zum finalen
Abtransport übergeben.
Im Einsatz waren 10 Fahrzeuge der Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen
sowie Ostfildern. Das DRK war zur Betreuung und Evakuierung mit über 20 Einsatzkräften vor Ort.
Pressemeldung Polizei Reutlingen:
Leinfelden-Echterdingen (ES) (ots) - Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei sind am Donnerstagabend, ab 19.45 Uhr, in den Ortsteil Echterdingen gerufen worden. Einer Anwohnerin war aufgefallen, dass an einem Transporter, welcher in der Moltkestraße abgestellt und auf ein Sanitätshaus zugelassen ist, Gas ausströmte. Die Einsatzkräfte stellten vor Ort fest, dass aus einem Gasbehälter, welcher 800 Liter flüssigen Sauerstoff fasst, Gas austrat. Da sich zudem der Behälterdruck stetig erhöhte, wurden die angrenzenden Straßen weiträumig abgesperrt. Die Wohnhäuser um den Standort des Fahrzeugs wurden geräumt und 88 Bewohner kamen im nahegelegenen Feuerwehrhaus unter. Sie wurden dort für etwa zwei Stunden von Einsatzkräften des DRK versorgt. Ab Mitternacht wurde der Sauerstoff kontrolliert abgelassen, wodurch der Behälterdruck gesenkt werden konnte. Gegen 01.30 Uhr bestand keine Gefahr mehr, sodass die Bewohner in ihre Häuser zurückkehren konnten. Möglicherweise lag ein technischer Defekt am Ventil des Gasbehälters vor. Die Ermittlungen diesbezüglich dauern an. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.
Pressemitteilung Feuerwehr Landkreis Esslingen:
Unkontrollierter Austritt von Sauerstoff an einem Transporter in
Leinfelden-Echterdingen – 88 Personen evakuiert
Am Abend des 15.02.2018 wurde die Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen zu
einem unklaren Gasaustritt bei einem Transporter alarmiert.
Am Einsatzort stellte sich die Lage als unkontrollierter Austritt von flüssigem
Sauerstoff dar. Die Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen sperrte den
Gefahrenbereich weiträumig ab und forderte einen Fachberater Chemie des
Landkreises Esslingen an.
Nach Rücksprache mit diversen Fachunternehmen und Beratung durch TUIS
konnte keine eindeutige Vorgehensweise zur Verminderung des Druckes im
Sauerstoffbehälter bestimmt werden.
Der Behälter beinhaltete nach Angaben des Fahrers eine Menge von rund
800 Liter Flüssigsauerstoff.
Dieser Stoff trat über ein Überdruckventil unkontrolliert aus und der Druck
innerhalb des Behälters stieg weiter an.
Aufgrund dieser Lage entschied sich Einsatzleiter Timo Balbach die
angrenzenden Häuser der Moltkestraße sowie der Ludwig-Dürr Str., der
Lilienthalstr. und der Hugo Eckener Str. zu evakuieren.
Die Räumung wurde seitens der Polizei und der DRK Bereitschaft
Leinfelden-Echterdingen mit Unterstützung der Feuerwehr vorgenommen.
Insgesamt wurden 88 Anwohner (davon 8 Kinder) über eine Zeit von ca. 2,5
Stunden im Feuerwehrhaus Echterdingen betreut.
Nach Eintreffen eines Firmenmitarbeiters wurde die weitere Vorgehensweise
unter den beteiligten Organisationen abgestimmt.
Durch Vorgehen eines Atemschutztrupps und einem C-Rohr wurde die
Einsatzstelle gesichert. Des weiteren wurde zur schnelleren Verteilung des
austretenden Sauerstoffes ein Wasserlüfter eingesetzt.
Der Firmenmitarbeiter öffnete kontrolliert ein Überdruckventil. Somit konnte
der erhöhte Druck innerhalb des Behälters schnell reduziert werden.
Nach Rücksprache mit der Polizei wurde das Fahrzeug in einen gesicherten
Bereich außerhalb des Ortes gefahren und dem Betreiber zum finalen
Abtransport übergeben.
Im Einsatz waren 10 Fahrzeuge der Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen
sowie Ostfildern. Das DRK war zur Betreuung und Evakuierung mit über 20 Einsatzkräften vor Ort.