Rettung auf dem Eis: DLRG testet Technik und Einsatzabläufe im Winter
Eisrettung: DLRG probt Ernstfall auf zugefrorenen Seen - Mit O-Tönen auch von Tauchern und dem "Übungscrasher", ein 71-Jähriger Schlittschuhfahrer
Wenn das Eis bricht: DLRG übt Personenrettung unter Extrembedingungen
Wenn Eisflächen tragen sollen, können sie zur tödlichen Gefahr werden. Um für den Ernstfall vorbereitet zu sein, hat die DLRG im Landkreis Esslingen eine Eisrettungsübung durchgeführt. Auf einer realen Eisfläche trainierten die Einsatzkräfte unterschiedliche Rettungstechniken und Abläufe - denn gerade in den Wintermonaten zählt bei Eiseinbrüchen jede Sekunde.
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Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft ist im Landkreis Esslingen seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Bevölkerungsschutzes. Mit mehreren Ortsgruppen, einer starken Jugend- und Ausbildungsarbeit sowie spezialisierten Einsatzkräften sichern wir nicht nur den regulären Badebetrieb ab, sondern stehen auch bei Hochwasser, Starkregenereignissen oder im Wasser-Rettungsdienst (ein Sonderrettungsdienst laut Rettungsdienstgesetz BW) landesweit im Einsatz. Im Bezirk Esslingen bringen Einsatzkräfte Qualifikationen vom Strömungsretter über Taucher bis hin zu Führungskräften in den Katastrophenschutz ein und trainieren regelmäßig besondere Einsatzszenarien – dazu zählt auch die Rettung von Personen aus eingebrochenen Eisflächen, ein Thema, das gerade in den Wintermonaten an Bedeutung gewinnt.
Am 31. Dezember 2025 wurde im Bezirk Esslingen eine Eisrettungsübung an den Bürgerseen durchgeführt, bei der unterschiedliche Rettungstechniken, Materialkonzepte und Einsatzabläufe auf einer realen Eisfläche trainiert und erprobt wurden.