Rettung
· Stuttgart
·
· 2 Min
Fahrlässige Brandstiftung im ASB Seniorenzentrum - 6 teils schwerverletzte Personen, weil eine Frau im Bett geraucht hat
STUTTGART: Eine 57-jährige Heimbewohnerin eines Seniorenzentrums an der Birkenwaldstraße ist bei einem mutmaßlich selbst verursachten Brand in ihrem Zimmer am Samstagabend (12.08.2017) schwer verletzt worden. Nachdem gegen 22.30 Uhr die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte, stellten Pflegekräfte die an körperlichen Gebrechen leidende 57-Jährige in ihrem brennenden Bett fest und retteten sie.
Außerdem wurde vom Personal eine 88-jährige Frau aus dem Nachbarzimmer und durch die Feuerwehr weitere Bewohner des zweiten Obergeschosses in Sicherheit gebracht. Um 22.51 Uhr hatte die Feuerwehr den Zimmerbrand gelöscht. Die 57-Jährige erlitt schwere Brandverletzungen und wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen, Lebensgefahr besteht aktuell nicht.
Die ältere Dame aus dem Nachbarzimmer und drei Pflegekräfte kamen glücklicherweise mit leichten Rauchgasintoxikationen davon und wurden vorsorglich in Krankenhäuser gebracht. Durch den Brand entstand ein Gebäudeschaden von mindestens 20.000 Euro, der Inventarschaden beläuft sich auf circa 1.000 Euro. Nach den ersten Ermittlungen besteht der dringende Verdacht, dass die 57-Jährige in ihrem Bett rauchte und hierbei versehentlich das Bettzeug in Brand setzte. (Polizei)
Pressemeldung der Feuerwehr
Lage:
Die automatische Brandmeldeanlage eines Seniorenzentrums löste um 22:28 Uhr aus und lief in der Integrierten Leitstelle in Stuttgart ein. Umgehend wurde ein erweiterter Löschzug der Berufsfeuerwehr und Einheiten des medizinischen Rettungsdienstes gemäß Alarm- und Ausrückordnung alarmiert. Vor Ort eingetroffen, wurden die Einsatzkräfte von einer Mitarbeiterin darüber informiert, dass im 2. Obergeschoss eine Rauchentwicklung vorhanden sei. Die erste Erkundung durch die Einsatzleiter der Feuerwehr und des Rettungsdienstes ergab, dass es in einem Bewohnerzimmer zu einem Brand gekommen war und sich noch mehrere Personen im verrauchten Bereich befanden. Daraufhin wurde umgehend die Alarmstufe auf 2. Alarm erhöht und weitere Einheiten der Feuerwehr und des Rettungsdienstes nachgefordert.
Maßnahmen:
Die Erstmaßnahmen der Feuerwehr bestanden zunächst in der Rettung der Bewohner aus dem betroffenen Bereich. Die verletzten Personen wurden in einen benachbarten Brandabschnitt evakuiert und dort vom Rettungsdienst erstversorgt. Dort wurden auch unverletzte Bewohner gesammelt und betreut. Eine weitere Rauchausbreitung aus dem Brandraum wurde durch den frühzeitigen Einsatz eines mobilen Rauchverschlusses verhindert. Zur Brandbekämpfung kam ein Löschrohr zum Einsatz. Abschließend wurden alle angrenzenden Bereiche bzw. Geschosse auf Raucheintritt kontrolliert und Belüftungsmaßnahmen durchgeführt.
Personenschaden:
1 schwerverletzte Person, 5 leichtverletzte Personen. 6 betreuungsbedürftige Personen.
Kräfte Berufsfeuerwehr:
Feuerwache 1: Löschzug, Kleineinsatzfahrzeug Türöffnung
Feuerwache 2: Löschzug, Abrollbehälter Atemschutz
Feuerwache 3: Direktionsdienst
Feuerwache 4: Gerätewagen Atemschutz/Messtechnik
Kräfte Freiwillige Feuerwehr:
Abt. Hedelfingen mit Gerätewagen Messtechnik
Kräfte Rettungsdienst:
Leitender Notarzt, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst (OrgL);
4 Rettungswagen, 1 Notarzt, Kriseninterventionsteam, Notfallseelsorge
Eingesetzte Geräte:
1 C-Rohr, Belüftungsgerät, Messgeräte, mobiler Rauchverschluss, Atemschutzgeräte, Beleuchtungsgerät
Außerdem wurde vom Personal eine 88-jährige Frau aus dem Nachbarzimmer und durch die Feuerwehr weitere Bewohner des zweiten Obergeschosses in Sicherheit gebracht. Um 22.51 Uhr hatte die Feuerwehr den Zimmerbrand gelöscht. Die 57-Jährige erlitt schwere Brandverletzungen und wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen, Lebensgefahr besteht aktuell nicht.
Die ältere Dame aus dem Nachbarzimmer und drei Pflegekräfte kamen glücklicherweise mit leichten Rauchgasintoxikationen davon und wurden vorsorglich in Krankenhäuser gebracht. Durch den Brand entstand ein Gebäudeschaden von mindestens 20.000 Euro, der Inventarschaden beläuft sich auf circa 1.000 Euro. Nach den ersten Ermittlungen besteht der dringende Verdacht, dass die 57-Jährige in ihrem Bett rauchte und hierbei versehentlich das Bettzeug in Brand setzte. (Polizei)
Pressemeldung der Feuerwehr
Lage:
Die automatische Brandmeldeanlage eines Seniorenzentrums löste um 22:28 Uhr aus und lief in der Integrierten Leitstelle in Stuttgart ein. Umgehend wurde ein erweiterter Löschzug der Berufsfeuerwehr und Einheiten des medizinischen Rettungsdienstes gemäß Alarm- und Ausrückordnung alarmiert. Vor Ort eingetroffen, wurden die Einsatzkräfte von einer Mitarbeiterin darüber informiert, dass im 2. Obergeschoss eine Rauchentwicklung vorhanden sei. Die erste Erkundung durch die Einsatzleiter der Feuerwehr und des Rettungsdienstes ergab, dass es in einem Bewohnerzimmer zu einem Brand gekommen war und sich noch mehrere Personen im verrauchten Bereich befanden. Daraufhin wurde umgehend die Alarmstufe auf 2. Alarm erhöht und weitere Einheiten der Feuerwehr und des Rettungsdienstes nachgefordert.
Maßnahmen:
Die Erstmaßnahmen der Feuerwehr bestanden zunächst in der Rettung der Bewohner aus dem betroffenen Bereich. Die verletzten Personen wurden in einen benachbarten Brandabschnitt evakuiert und dort vom Rettungsdienst erstversorgt. Dort wurden auch unverletzte Bewohner gesammelt und betreut. Eine weitere Rauchausbreitung aus dem Brandraum wurde durch den frühzeitigen Einsatz eines mobilen Rauchverschlusses verhindert. Zur Brandbekämpfung kam ein Löschrohr zum Einsatz. Abschließend wurden alle angrenzenden Bereiche bzw. Geschosse auf Raucheintritt kontrolliert und Belüftungsmaßnahmen durchgeführt.
Personenschaden:
1 schwerverletzte Person, 5 leichtverletzte Personen. 6 betreuungsbedürftige Personen.
Kräfte Berufsfeuerwehr:
Feuerwache 1: Löschzug, Kleineinsatzfahrzeug Türöffnung
Feuerwache 2: Löschzug, Abrollbehälter Atemschutz
Feuerwache 3: Direktionsdienst
Feuerwache 4: Gerätewagen Atemschutz/Messtechnik
Kräfte Freiwillige Feuerwehr:
Abt. Hedelfingen mit Gerätewagen Messtechnik
Kräfte Rettungsdienst:
Leitender Notarzt, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst (OrgL);
4 Rettungswagen, 1 Notarzt, Kriseninterventionsteam, Notfallseelsorge
Eingesetzte Geräte:
1 C-Rohr, Belüftungsgerät, Messgeräte, mobiler Rauchverschluss, Atemschutzgeräte, Beleuchtungsgerät