Rettung
· Karlsruhe
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Mega-Übung: Busunfall mit 20 Vermissten Fahrgästen - Hundestaffel mit spektakulärer Suchaktion im Wald - Über 100 Retter im Einsatz
Karlsruhe - Ein Bus kracht frontal mit einem Gefahrgutlaster auf der L560 zwischen Hambrücken und Waghäusel zusammen. Insgesamt 20 Fahrgäste des Reisebusses können sich teils schwer verletzt aus dem verunglückten Bus befreien und laufen vor Schock in das angrenzende Waldstück. Eine großangelegte Suchaktion mit dutzenden Rettungskräften und Rettungshunden startet.
So lautet das Übungsszenario der großangelegten DRK-Übung am Samstag, den 16. Juni 2018 in Wiesental, im Landkreis Karlsruhe.
Um 14:30 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Busunglück auf ein Waldstück parallel zur L560 bei Wiesental alarmiert.
Beim Eintreffen an der beschriebenen Stelle, wurden die ersten Einsatzkräfte von einem Unfallopfer auf dem Feldweg empfangen und in die Einsatzlage eingewiesen.
Die Einsatzleitung beschloss einen Bereitstellungsraum mit Patientensammelplatz am Waldrand einzurichten. Folglich sammelten sich dort alle Rettungskräfte.
Am Sammelplatz wurde eine Patiententensorgungsstelle eingerichtet und ein Patientenzelt aufgebaut.
Zeitgleich machten sich die Hundeführer bereit um das komplette Waldstück nach den insgesamt 20 vermissten und verletzten Fahrgästen abzusuchen.
Mit insgesamt 12 Rettungshunden wurde das Waldstück systematisch abgesucht. Nach und nach konnten alle Verletzten aufgefunden und an den Patientensammelplatz transportiert werden.
Saskia Rosebrock war mit ihrem Hund Tokala von den Johannitern in einer Suchkette im Wald unterwegs und hatte das Gebiet abgesucht. Das Waldstück war durch die Dornen sehr schwierig zu durchsuchen, aber gerade das macht eine solche Übung sehr real und bringt die gewisse Herausforderung mit sich, berichtete sie.
Am Sammelplatz wurden die Verletzten dann von den Rettungskräften und dem Notarzt gesichtet und der Schwere der Verletzungen zu Folge, in verschiedene Kategorien eingeordnet. Im Anschluss an die Behandlung wurden sie von Rettungswagen in virtuelle, umliegende Kliniken transportiert.
In den späten Nachmittagsstunden konnte die Großübung schließlich erfolgreich beendet werden. SEG Leiter Matthias Krause war sehr zufrieden mit dem Verlauf der Übung. Das Zusammenspiel zwischen der SEG und der Rettungshundestaffel hat vorbildlich funktioniert, berichtet er.
Der Rettungsdienst war mit den DRK-Bereitschaften der SEG Mitte, dem Betreuungmodul Transport und der Rettungshundestaffel Karlsruhe, mit den vier Hilfsorganisationen DRK, JUH, ASB und MHD beteiligt. Über 100 Retter waren stundenlang im Übungseinsatz.
Im Anschluss an die erfolgreiche Übung ließ man den Tag mit einem gemeinsamen Grillfest ausklingen.
(Text: 7aktuell.de/fge)
So lautet das Übungsszenario der großangelegten DRK-Übung am Samstag, den 16. Juni 2018 in Wiesental, im Landkreis Karlsruhe.
Um 14:30 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Busunglück auf ein Waldstück parallel zur L560 bei Wiesental alarmiert.
Beim Eintreffen an der beschriebenen Stelle, wurden die ersten Einsatzkräfte von einem Unfallopfer auf dem Feldweg empfangen und in die Einsatzlage eingewiesen.
Die Einsatzleitung beschloss einen Bereitstellungsraum mit Patientensammelplatz am Waldrand einzurichten. Folglich sammelten sich dort alle Rettungskräfte.
Am Sammelplatz wurde eine Patiententensorgungsstelle eingerichtet und ein Patientenzelt aufgebaut.
Zeitgleich machten sich die Hundeführer bereit um das komplette Waldstück nach den insgesamt 20 vermissten und verletzten Fahrgästen abzusuchen.
Mit insgesamt 12 Rettungshunden wurde das Waldstück systematisch abgesucht. Nach und nach konnten alle Verletzten aufgefunden und an den Patientensammelplatz transportiert werden.
Saskia Rosebrock war mit ihrem Hund Tokala von den Johannitern in einer Suchkette im Wald unterwegs und hatte das Gebiet abgesucht. Das Waldstück war durch die Dornen sehr schwierig zu durchsuchen, aber gerade das macht eine solche Übung sehr real und bringt die gewisse Herausforderung mit sich, berichtete sie.
Am Sammelplatz wurden die Verletzten dann von den Rettungskräften und dem Notarzt gesichtet und der Schwere der Verletzungen zu Folge, in verschiedene Kategorien eingeordnet. Im Anschluss an die Behandlung wurden sie von Rettungswagen in virtuelle, umliegende Kliniken transportiert.
In den späten Nachmittagsstunden konnte die Großübung schließlich erfolgreich beendet werden. SEG Leiter Matthias Krause war sehr zufrieden mit dem Verlauf der Übung. Das Zusammenspiel zwischen der SEG und der Rettungshundestaffel hat vorbildlich funktioniert, berichtet er.
Der Rettungsdienst war mit den DRK-Bereitschaften der SEG Mitte, dem Betreuungmodul Transport und der Rettungshundestaffel Karlsruhe, mit den vier Hilfsorganisationen DRK, JUH, ASB und MHD beteiligt. Über 100 Retter waren stundenlang im Übungseinsatz.
Im Anschluss an die erfolgreiche Übung ließ man den Tag mit einem gemeinsamen Grillfest ausklingen.
(Text: 7aktuell.de/fge)