Verdächtiges Behältnis löst G6-Gefahrstoffalarm mit atomarer Strahlung aus
Ostereiersuche endet mit Polonium-Alarm: Verdächtiger Fund atomarer Stoffe löst Großeinsatz in Vaihingen an der Enz aus
Rund 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Strahlenschutz untersuchten den Fund. Nach Messungen konnte Entwarnung gegeben werden.
Am Ostersonntag (05.04.2026) gegen 16:30 Uhr wurde im Wohngebiet "Am Wolfsberg" in Vaihingen an der Enz ein verdächtiger Gegenstand in einem Vorgarten gefunden. Da als Inhalt ein Gefahrenstoff nicht auszuschließen war, befand sich ein Großaufgebot an Feuerwehr, Rettungskräften und Polizei vor Ort. Es ging zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung von dem Gegenstand aus. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg verweist hiermit auf die Pressemitteilung der Stadt Vaihingen an der Enz (siehe unten) (pol)
Strahlenschutzalarm: Einsatzkräfte untersuchten verdächtigen Gegenstand in Vaihingen an der Enz
Vaihingen an der Enz - Entwarnung! Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungskräften und Polizei im Wohngebiet Am Wolfsberg hat am Ostersonntag in Vaihingen an der Enz für Verunsicherung gesorgt. Doch für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit eine Gefahr.
Gegen 16.30 Uhr hatten zwei Anwohner ein Fläschchen in ihrem Garten gefunden, das mit dem Namen eines Gefahrenstoffs beschriftet war. Zur potenziellen Gefahrenabwehr wurde daraufhin ein Strahlenschutz-Alarm ausgelöst: 140 Feuerwehrleute aus dem gesamten Landkreis, darunter zahlreiche speziell geschulte Einsatzkräfte, sicherten und untersuchten den Behälter in Schutzkleidung. Messungen vor Ort ergaben keine erhöhte Strahlenbelastung – weder am Behältnis selbst, noch in der Umgebung des Fundortes. Die Anwohner konnten in ihr Haus zurückkehren.
Das Gefäß wurde von Experten des baden-württembergischen Umweltministeriums abtransportiert, geöffnet, gegebenenfalls dekontaminiert und entsorgt. Für die Anwohner des Wohngebiets bestand zu keiner Zeit eine Gefahr. Oberbürgermeister Uwe Skrzypek-Muth dankte den Einsatzkräften für ihren speziellen Oster-Einsatz.