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Rettung · Deggingen, Deutschland · · 2 Min

Auto fängt nach Crash sofort Feuer - Polizei zieht Verletzte aus den Fahrzeugen

Rasercrash: Flucht vor Polizeikontrolle endet im Inferno - Polizei rettet drei Schwerverletzte aus brennendem SLK - Frontalcrash in Deggingen

Flucht mit hoher Geschwindigkeit führt zu schwerem Frontalunfall

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DEGGINGEN (GP):  Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Ortsmitte von Deggingen (Landkreis Göppingen) sind in der Nacht auf Sonntag (16.11.2025) drei Personen schwer verletzt worden. Gegen 02:45 Uhr waren auf der B466 ein Mercedes SLK und ein BMW Mini frontal zusammengestoßen.

Nach Angaben der Polizei hatten Beamte der Verkehrspolizei Mühlhausen kurz zuvor am Ortsbeginn von Deggingen eine Kontrollstelle eingerichtet. Ein Fußgänger informierte die Beamten über einen in „Posermanier“ fahrenden Mercedes, der ihm mit „deutlich überhöhter Geschwindigkeit“ aufgefallen sei.

Wenige Minuten später hörten die Polizeibeamten entsprechende Motorengeräusche eines aus Richtung Geislingen herannahenden Fahrzeugs. Als die Streife dem Mercedes Haltzeichen gab, ignorierte der Fahrer diese und beschleunigte stark in Richtung Ortsmitte Deggingen. Die Polizisten brachen daraufhin die Kontrollstelle ab und fuhren dem Fahrzeug hinterher - sahen es aber bereits nicht mehr.

Nur rund eine Minute später entdeckte die Streife in der Degginger Ortsmitte den schweren Verkehrsunfall: Der Mercedes SLK eines 20-Jährigen war in einer leichten Rechtskurve aufgrund überhöhter Geschwindigkeit außer Kontrolle geraten und frontal mit einem entgegenkommenden BMW Mini kollidiert. Die Wucht des Aufpralls schleuderte den Mini rund 30 Meter rückwärts.

Im Mini befanden sich ein 52-jähriger Fahrer und ein 15-jähriger Beifahrer. Alle drei Insassen beider Fahrzeuge wurden schwer verletzt und waren teilweise nicht mehr ansprechbar.

Unmittelbar nach der Kollision geriet der Mercedes SLK in Brand. Die zuerst eintreffenden Polizeibeamten zogen alle drei Schwerverletzten aus den Fahrzeugen, da der Sportwagen sofort Feuer fing.

Wie Gerhard Aßfalg, Kommandant der Feuerwehr Deggingen, berichtete, stand der SLK bei Eintreffen der Feuerwehr bereits voll in Flammen. Das Feuer drohte auf den Mini überzugreifen, konnte jedoch schnell eingedämmt werden. Schweres technisches Gerät lag bereit, musste aber nicht eingesetzt werden.

Die Feuerwehr war mit über 20 Einsatzkräften vor Ort, unterstützt von Kräften aus einer benachbarten Kreisstadt. Der Rettungsdienst rückte mit drei Notarztfahrzeugen und drei Rettungswagen an.

„Die Lage war anfangs sehr schwierig, weil die Unfallstelle in einer dichten Rauchsäule lag und die Sicht gleich null war“, erklärte Aßfalg.

Die Staatsanwaltschaft Ulm ordnete ein Unfallgutachten an. Die B466 blieb im Bereich Deggingen bis kurz nach 07:30 Uhr voll gesperrt.

Die Polizei schätzt den Gesamtschaden an beiden älteren Fahrzeugen auf 15.000 bis 20.000 Euro. Die Ermittlungen dauern an.

 

Update eines Ersthelfers:
Habe er mit Nachbarschaft die 3 Schwerverletzten aus dem Wrack geholt, die beiden jungen Polizistinnen (aus einem Streifenwagen) hätten es nicht geschafft.

Audio

20251116 VU Deggingen B466 Oton.mp4
0:00 2:49

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