Medizinischer Notfall löst Sperrung aus
Rosenmontagszug in Mainz wegen eines betrunkenen Mannes 30 Minuten gestoppt - Rettung (ON TAPE)
Ein schwerer medizinischer Notfall hat am Montagnachmittag den Fastnachtsumzug in Mainz vorübergehend zum Stillstand gebracht. Gegen 15:38 Uhr wurden Einsatzkräfte des Deutsches Rotes Kreuz (DRK), der Feuerwehr und der Polizei in die Rheinstraße alarmiert. Dort war ein Mann mitten auf der Zugstrecke bewusstlos zusammengebrochen.
Zu diesem Zeitpunkt säumten Tausende Zuschauer die Strecke, mehrere Zugnummern befanden sich gleichzeitig im betroffenen Abschnitt. Um den Rettungskräften einen schnellen Zugang zu ermöglichen, wurde der Rosenmontagszug kurzfristig für rund 30 Minuten gestoppt. Vor Ort übernahm ein Notarzt die medizinische Erstversorgung des etwa 40-jährigen Mannes, der nach Angaben der Feuerwehr alkoholisiert und bewusstlos war. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Erst als eine Intubation zum Schutz der Atmung vorbereitet wurde, kam der Patient wieder zu Bewusstsein. Angaben zu seinem weiteren Gesundheitszustand liegen nicht vor.
Die Polizei sperrte die Rheinstraße während des Einsatzes vollständig ab und leitete den Verkehr um. Viele Zuschauer verfolgten das Geschehen in angespannter Stimmung, zeigten jedoch Verständnis für die notwendige Unterbrechung. Nach Abschluss der Maßnahmen setzte sich der Zug fort.