Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei in Spandau
Schwerer Busunfall in Spandau – Zwölf Verletzte, ein Mann in Lebensgefahr
Linienbus und Pkw stoßen auf der Gatower Straße zusammen – zwölf Verletzte, 46-jähriger Fahrer mit Rettungshubschrauber in Klinik gebracht
Schwerer Busunfall in Spandau – Zwölf Verletzte, ein Mann in Lebensgefahr
Berlin-Spandau, Sonntag, 22. Februar 2026. Bei einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus der BVG und einem Pkw sind am Sonntagmittag in der Gatower Straße zwölf Menschen verletzt worden. Ein 46-jähriger Autofahrer erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Nach Angaben der Berliner Feuerwehr und der Polizei Berlin ereignete sich der Unfall gegen 13.30 Uhr.
Der Pressesprecher der Feuerwehr, Alexander Berg, schilderte die Lage vor Ort: „Hier kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus und einem Pkw. Aufgrund der Vielzahl der Verletzten wurde ein Massenanfall von Verletzten nachalarmiert.“ Insgesamt seien 56 Einsatzkräfte im Einsatz gewesen.
Eine Person lebensbedrohlich verletzt
Nach ersten Erkenntnissen war ein 46-Jähriger mit seinem Auto auf der Gatower Straße in Richtung Kladower Damm unterwegs, als es aus bislang ungeklärter Ursache zur Kollision mit dem BVG-Bus kam.
„Der Bus verlor daraufhin ebenfalls die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr gegen einen Baum“, erklärte Jan Misselwitz, Pressesprecher der Polizei Berlin.
Insgesamt wurden zwölf Personen verletzt: Der Autofahrer schwer, elf weitere Menschen im Bus leicht. „Eine Person ist lebensbedrohlich verletzt und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus transportiert“, so Berg weiter. Die elf Leichtverletzten wurden mit Rettungswagen in umliegende Kliniken gebracht.
Großeinsatz mit Massenanfall von Verletzten
Die Feuerwehr sprach von einem sogenannten Massenanfall von Verletzten (MANV) – eine Lage, die besondere Koordination erfordert. „Ein Massenanfall von Verletzten ist natürlich nicht die Regel, aber aufgrund der guten Ausbildung unserer Kollegen können wir dieses hier vor Ort immer sehr gut regeln“, betonte Berg.
Auch die Polizei sprach von einer außergewöhnlichen Situation. „So viele Verletzte auf einmal durch so einen Verkehrsunfall ist eine Herausforderung, sowohl für die Feuerwehr als auch für die Polizei“, sagte Misselwitz. Man arbeite jedoch in enger Abstimmung zusammen.
Unfallursache noch unklar
Zur Klärung des genauen Hergangs hat die Polizei umfangreiche Ermittlungen eingeleitet. Das Verkehrsunfallkommando sowie das Kriminaltechnische Institut sichern Spuren an der Unfallstelle. Auch eine Drohne soll zum Einsatz kommen, um die Szenerie aus der Luft zu vermessen. Zudem werden Zeuginnen und Zeugen befragt.
Während die Ermittlungen andauern, stand für die Einsatzkräfte zunächst die medizinische Versorgung und der Abtransport der Verletzten im Vordergrund. Anschließend folgt die Bergung der stark beschädigten Fahrzeuge.