Rettung
· Denkendorf
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Tausend Schutzengel gehabt! LKW rast ungebremst in S21 Baustelle - Führerhaus verkeilt sich 20m über Tunnelabgrund - Fahrer über 3h eingeklemmt
DENKENDORF/A8: Tausend Schutzengel gehabt! LKW rast ungebremst in S21 Baustelle - Führerhaus verkeilt sich 20m über Tunnelabgrund - Fahrer über 3h eingeklemmt. LKW Fahrer hatte riesen großes Glück gehabt. Das Fahrerhaus verkeilte sich 20m über der Tunnelbaustelle, und wäre beinahe in den Abgrund, der mit Wasser gefüllt ist, abgestürzt. Der Fahrer musste aufgrund der aufwändigen Bergung über 3h eingeklemmt im Wrack ausharren. Er kam nach der Rettung durch die Feuerwehr mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Er sollte aufgrund der Schwere des Unfalls mit einem Nacht-Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Dieser konnte aufgrund der Sturmlage im Land aber nicht anfliegen. Die Autobahn bleibt noch für Stunden in Richtung München gesperrt.
Polizei Text: Ludwigsburg (ots) - BAB 8 - Gem. Denkendorf:
Der schwere Verkehrsunfall, der sich am Mittwoch gegen 00:50 Uhr zwischen den Anschlussstellen Esslingen und Wendlingen ereignet hatte (wir berichteten), machte am Vormittag eine aufwändige Bergung des beteiligten Sattelzugs, dessen 40-jähriger Fahrer schwer verletzt worden war, erforderlich. Die Fahrbahnen in Richtung München mussten über Stunden voll gesperrt werden. Die Strecke wurde zum Teil kurz nach 15:20 Uhr wieder für den Verkehr frei gegeben.
Der 40-Tonner war mit Zubehörteilen für den Bau von Kraftfahrzeugen beladen. Der Fahrer war im Baustellenbereich aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, oberhalb der Baugrube einer Tunnelbaustelle zum Stehen gekommen und in seinem Führerhaus eingeklemmt worden. Aufgrund der Beschädigungen konnte nicht ausgeschlossen werden, dass die angrenzenden Fahrbahnen instabil geworden waren, so dass ein Gutachter der Baufirma an die Unfallstelle kam und die Statik prüfte.
Für die Bergung des Sattelzugs wurde ein Masterlift eingesetzt, der zusätzlich zu dem zu bergenden Lkw durch die Feuerwehr mittels Drehleiterfahrzeug vor einem Abrutschen in die Baugrube gesichert werden musste. Ein Kran hob das Unfallfahrzeug schließlich über die Fahrbahnbegrenzung auf die übergeleitete Fahrbahn, was sich wegen des aufgekommenen Sturmtiefs als zusätzlich schwierig erwies. Kurz vor 14.00 Uhr waren die Bergungsarbeiten abgeschlossen und der Sattelzug konnte abgeschleppt werden. Für die Dauer der Bergungsarbeiten wurde der Verkehrs an der Autobahnanschlussstelle Esslingen ausgeleitet.
Nachdem neue Betongleitwände aufgestellt und Asphaltschäden behoben waren, wurden der mittlere und linke Fahrstreifen kurz nach 15:20 Uhr wieder für den Verkehr frei gegeben. Die Sperrung des rechten Fahrstreifens hat weiterhin Bestand und kann noch einige Tage andauern. Zur Bergung des Sattelzugs waren zwei Masterlift, ein Autokran, ein Drehleiterfahrzeug der Feuerwehr sowie ein Sattelzug zum Abtransport der Ladung des verunfallten Lkw eingesetzt. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass Betriebsflüssigkeiten ins Erdreich der Baugrube gelangten, kam ein Vertreter des Landratsamts Esslingen vor Ort. Die Fahrbahnsperrung hatte Verkehrsbehinderungen und einen Stau von mehreren Kilometern Länge zur Folge.
Polizei Text: Ludwigsburg (ots) - BAB 8 - Gem. Denkendorf:
Der schwere Verkehrsunfall, der sich am Mittwoch gegen 00:50 Uhr zwischen den Anschlussstellen Esslingen und Wendlingen ereignet hatte (wir berichteten), machte am Vormittag eine aufwändige Bergung des beteiligten Sattelzugs, dessen 40-jähriger Fahrer schwer verletzt worden war, erforderlich. Die Fahrbahnen in Richtung München mussten über Stunden voll gesperrt werden. Die Strecke wurde zum Teil kurz nach 15:20 Uhr wieder für den Verkehr frei gegeben.
Der 40-Tonner war mit Zubehörteilen für den Bau von Kraftfahrzeugen beladen. Der Fahrer war im Baustellenbereich aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, oberhalb der Baugrube einer Tunnelbaustelle zum Stehen gekommen und in seinem Führerhaus eingeklemmt worden. Aufgrund der Beschädigungen konnte nicht ausgeschlossen werden, dass die angrenzenden Fahrbahnen instabil geworden waren, so dass ein Gutachter der Baufirma an die Unfallstelle kam und die Statik prüfte.
Für die Bergung des Sattelzugs wurde ein Masterlift eingesetzt, der zusätzlich zu dem zu bergenden Lkw durch die Feuerwehr mittels Drehleiterfahrzeug vor einem Abrutschen in die Baugrube gesichert werden musste. Ein Kran hob das Unfallfahrzeug schließlich über die Fahrbahnbegrenzung auf die übergeleitete Fahrbahn, was sich wegen des aufgekommenen Sturmtiefs als zusätzlich schwierig erwies. Kurz vor 14.00 Uhr waren die Bergungsarbeiten abgeschlossen und der Sattelzug konnte abgeschleppt werden. Für die Dauer der Bergungsarbeiten wurde der Verkehrs an der Autobahnanschlussstelle Esslingen ausgeleitet.
Nachdem neue Betongleitwände aufgestellt und Asphaltschäden behoben waren, wurden der mittlere und linke Fahrstreifen kurz nach 15:20 Uhr wieder für den Verkehr frei gegeben. Die Sperrung des rechten Fahrstreifens hat weiterhin Bestand und kann noch einige Tage andauern. Zur Bergung des Sattelzugs waren zwei Masterlift, ein Autokran, ein Drehleiterfahrzeug der Feuerwehr sowie ein Sattelzug zum Abtransport der Ladung des verunfallten Lkw eingesetzt. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass Betriebsflüssigkeiten ins Erdreich der Baugrube gelangten, kam ein Vertreter des Landratsamts Esslingen vor Ort. Die Fahrbahnsperrung hatte Verkehrsbehinderungen und einen Stau von mehreren Kilometern Länge zur Folge.